The Tree of Time

In letzter Zeit war es nun ein bisschen ruhig von meiner Seite. Der Grund liegt daran, dass hier Endspurt angesagt ist – nicht einmal mehr eine Woche. Das heißt, zu den normalen Hausaufgaben (Homework oder Assignments) gesellen sich jetzt nun Abgaben von Gruppen- oder Projektarbeiten. Ab morgen dann starten auch die Prüfungsleistungen in den einzelnen Fächern.

Los geht es am Montag mit einer Präsentation vor einer Fachjury im Fach „Creativity & Problem Solving“. Die Aufgabe war ein kreatives Projekt zu erstellen und es dann vor einer Jury zu „verteidigen“. Daher will ich Euch hier den Werdegang meines Projektes darstellen: „The Tree of Time“ („Der Baum der Zeit“). Ich habe hierbei in einem Bild einen Stammbaum unserer Familie dargestellt und in diesen Stammbaum einige verschiedene Erfindungen durch die Zeit eingearbeitet. Unser Professor Thomas Saaty (Wikipedia) – schon 90 Jahre alt) hat in den Vorlesungen einmal die Frage gestellt, warum sind wir Menschen auf der Welt. Eine wirkliche Antwort hatte er nicht. Ich denke, wir sind auf der Welt, um etwas zu verändern, einen (positiven) Abdruck zu hinterlassen. Daher auch die Darstellung einiger Erfindungen in meiner Arbeit. Genug philosophiert, hier die Arbeit:

Zunächst habe ich auf einer 24 x 30 Zoll Leinwand, einen Sonnenaufgang (Sonnenaufgang = „Es geht los“) und eine Landschaft mit Acryl- Farben gemalt.

Im zweiten Schritt wurde dann die Umrisse des Baumes (Stammbaum) aufgezeichnet. Den Baum selber habe ich mit einem Pinsel und Acryl- Modelliermasse dick aufgetragen um einen 3D- Effekt zu erreichen. Das Auftragen mit dem Pinsel war hervorragend, da dadurch gleich eine Rinden- ähnliche Struktur entst

anden ist.

Nach einer entsprechenden Trockenzeit wurde der Baum dann ebenfalls mit Acryl- Farbe angemalt. Die Blätter mit den Beschriftungen der Ahnen (Name + Geburtsjahr) wurde am Computer erstellt und auf Fotopapier ausgedruckt (Danke einem Drogeriemarkt um die Ecke). Danach ausgeschnitten und aufgeklebt. Am Schluss habe ich noch ein Uhrwerk mit einer Uhr eingefügt und damit war das Projekt fertig. Aber man muss schon sagen, es steckt sehr viel Arbeit darin. Viele von uns haben auch schon geflucht, es ist zwar eine schöne Arbeit kreativ zu sein, aber die Zeit, fehlt einem an anderer Stellen. Wir haben uns auch schon überlegt, ob wir „Deutschen“ einfach das zu ernst nehmen und zu viel Arbeit reinstecken. Kann gut sein. Heute Nachmittag (ja super, hier kann an auch Sonntags einkaufen)  war ich noch kurz im Bastelladen um die Ecke und habe da zwei Inder aus dem gleichen Kurs getroffen, die gerade massig zeug gekauft haben. Auf meine Frage hin ob das für das Projekt sei, war die Antwort, ja wir fangen jetzt an, wir brauchen das Adrenalin des Zeitdruckes.

Auf jeden Fall, drückt mir morgen die Daumen, dass die Präsentation gut läuft. Ansonsten bleibt nur noch eine Frage offen, wie bekomme ich das Bild zurück nach Deutschland?????????

 

 

Veröffentlicht in Pittsburgh

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