Thema Getränke

Heute mal ein kurzer Ausflug in das Thema Getränke. Mein Mitbewohner hatte Anfang Februar Geburtstag und daher gab es eine kleine Feier. Da sich die Nachbarn wegen dem Lärm beschwert haben mussten wir die Feier in eine Kneipe verlegen. Daher blieb einiges an „Bier“ übrig. Tja, was man so „Bier“ nennen kann. Jeder Bayer würde sich im Grab umdrehen. So etwas wie Reinheitsgebot kennt man hier nicht. Daher gibt es viele Biersorten, mit den unterschiedlichen Geschmacks- Richtungen und entsprechenden Namen (siehe Eingangsbild). Da ich ja kein Bier trinke kann ich nicht viel zu den unterschiedlichen Geschmacks- Richtungen sagen. Aber bei den abgebildeten Sorten, waren Geschmacksrichtungen wie Erdbeere, Mango, Orange und sogar Kaffee dabei.

Eine weitere Besonderheit ist Wein. Wein kriegt man hier nicht überall zu kaufen nur in besonderen Läden, sogenannten „Liquor Stores“ (Spirituosen- Laden) oder in gesonderten Bereichen in wenigen Einkaufsläden.  Zudem muss man mindestens 21 Jahre alt sein (gilt übrigens auch für Bier). Jeder muss seinen Ausweis, bzw. Nicht- Amerikaner sogar den Reisepass vorzeigen. Eine weitere Vorschrift besagt pro Person (ab 21)  darf man maximal gleichzeitig 2 Flaschen Wein kaufen. Es spricht aber nichts dagegen, wenn man 2 Flaschen kauft, den Laden verlässt, dort die Flaschen übergibt und wieder reingeht für die nächsten zwei Flaschen.

Jetzt aber weg vom Alkohol und hin zu den „Soft“ Getränken oder „Sodas“ wie man hier sagt. Der erste Unterschied zu Deutschland ist in den Restaurants das sogenannte „Re- Fill“ (wieder auffüllen). Das heißt, man bestellt ein nicht alkoholisches Getränk (Säfte sind ausgenommen) zum Essen und bekommt wenn das Glas leer ist, sein Glas immer wieder aufgefüllt. Am Ende zahlt man aber nur ein Getränk. Bei den vielen Eiswürfeln, die in einem Glas sind, ist das aber auch notwendig. Während wir den Superbowl in einer Kneipe gesehen haben (4 Stunden) habe ich jedoch gemerkt, die „Nachfüll- Rate“ lässt mit der Zeit aber immer mehr nach. Ist ja auch irgendwo verständlich, man zahlt ein GEtränk und trinkt dann munter 4 Stunden zig Gläser :-).

Zuletzt noch zu meinem Liebligsgerät (siehe Links), das man in manchen Fastfood Restaurants inzwischen vorfindet. Über ein Touch- Pad kann man sich über verschiedene Menüs die unterschiedlichen Soft- Getränke selber mixen. Das heißt, man wählt zuerst „Normale Getränke“, „Kalorienarme Getränk“ oder „Koffeinfreie Getränke“, dann Sorten wie „Cola“, „Fanta“, „Sprite“ etc und zum Schluß gibt es noch eine Auswahl an verschiedenen zusätzlichen Geschmacksrichtungen, wie „Erdbeere“, „Kirsche“, „Vanille“ etc.

Veröffentlicht in Pittsburgh

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