Nicht Über, sondern UBER

Ja, in USA ist UBER das Schlagwort, man fährt nicht mehr Taxi, sondern UBER. UBER ist ein Unternehmen, das vor allem in USA im Vormarsch ist, und als Dienstleistung die Vermittlung von „privaten“ Fahrern übernimmt. Sprich ähnlich wie mit einem Taxi, nur dass man von einer „privaten“ Person gefahren wird. Soweit ich das verstehe, gibt es mehrere Dienstleistungen, die von privaten Fahrern mit privatem PKW bis hin zur Vermittlung gewerbetreibender Taxis  reicht. Hier in USA ist die privat- Vermittlung sehr gefragt, da eben kostengünstig.

Aber der Clou hier in Pittsburgh ist, Pittsburgh ist eine der Städte in USA, in denen UBER selbstfahrende Autos einsetzt. Man sieht hin und wieder eines der Autos herumfahren, siehe Beitragsbild. Sehr gut zu erkennen in dem Aufbau, der ein bisschen wie eine Schildmütze aussieht und dem rotierenden Kopf obendrauf. In der Konstruktion, sind wohl die Kameras und Sensoren eingebaut, mit dem sich das Auto orientiert. Schon beängstigend, wenn man denkt in Zukunft fahren nur noch solche Autos herum. Naja, auch hier in Pittsburgh sind wir noch nicht soweit. In dem Auto muss immer noch ein Fahrer sitzen. Der muss normalerweise nichts tun, soll aber immer die Hände am Steuer haben und zur Not eben eingreifen. Ansonsten fährt das Auto ganz alleine. Ist manchmal interessant zu beobachten, wie das Fahrzeug in manchen Verkehrs- Situationen (z.B.: Links- abbiegen) reagiert.

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Recreation – Erholung oder wie man Kalorien los wird

So, nachdem die letzten Beiträge doch sehr Essens- lastig war und die Portionen hier doch sehr reichlich und kalorienhaltig sind, möchte ich heute einmal auch die andere Seite zeigen. Vor allem die Universitäten inklusive vieler Studenten sind hier doch sehr Sport orientiert, was man an den vielen Sport- Teams und unterschiedlichen Sportarten der Universitäten sehen kann. Daher habe ich mich auch anstecken lassen und gehe jetzt regelmäßig zum Fitness. Das schöne es, die Universität hat eigens für seine Studenten ein riesiges Fitness Center (Baierl Student Recreation Center). Hier ein Bild, um eine Vorstellung der Größe zu bekommen:

Das ganze Fitness Center befindet sich in einem riesigen Gebäude, dem Petersen Events Center:

Hier finden dann auch viele Sportveranstaltungen statt, wie zum Beispiel Basketball- Spiele.

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Hemingway’s Cafe

Als kleiner Nachtrag zu meinem letzten Beitrag „Lebenshaltungskosten“ und als „Restaurant- Führer“ für Pittsburgh:

Heute waren wir zu viert nach der Vorlesung zum Abendessen im „Hemingway’s Cafe“. Bei uns würde man sagen eine schöne Kneipe. Trotzdem gab es hier leckeres Essen. Um rein zu kommen mussten wir alle unseren Ausweis zeigen, um nachzuweisen, dass wir alle über 21 Jahre sind – auch ICH ! Mann fühl ich mich jung. Neben der Tatsache, dass das Essen hier hervorragend geschmeckt hat kann man sich nicht über die Preise beklagen. zwischen 21:00 und 0:00 Uhr (wir waren nach 21:00 Uhr dort) war Happy Hour. Das heißt, alle Gerichte auf der Karte (bis auf ein paar exquisite Ausnahmen) alle für $5. Ein „spezial“ Bier für $2 – meine Kommilitonen haben es probier: Bier mit Orangen- Geschmack …..

Oder aber ein Pint Bier nach Wahl (ca. 1,2 Liter) für $5,50.

Wenn es interessiert: Hemingway’s Cafe bei Tripadvisor – dort habe ich auch das Bild geklaut 🙂

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Lebenshaltungskosten

Gestern war ich, wie man sehen kann hier Einkaufen um ein bisschen etwas in der Küche zu haben, falls einen der Hunger überkommt :-). Tja, die paar ergatterten Dingen haben zusammen $25 gemacht. Bei einem Umrechnungskurs von momentan fast 1:1 (genau: 1 US Dollar = 0,95 Euro) sind das dann auch 25 Euro. Und dank ALDI war das dann auch verglichen mit anderen Supermärkten günstig – nein, das Studium wird nicht durch ALDI finanziert oder ich werde auch nicht irgendwie gesponsert. Andere Ketten hier sind „Gigant Eagle“ oder TARGET etwa wie bei uns EDEKA die unter Umständen locker mal doppelt so teuer sein können. Oder natürlich WALMART, der auch zu den günstigeren gehört, aber preislich nicht mit A*** mithalten kann und zu dem ich etwa 30 Minuten mit dem Bus benötige. „Giant Eagle“ ist eine alternative, wenn man etwas Abwechslung haben will, da Qualitativ hochwertiger und mehr Auswahl. Seit diesem Wochenende habe ich auch eine Kundenkarte vom „Giant Eagle“. Das reduziert die Kosten. Denn es gibt meist besondere Preise für Karten- Inhaber und das sind dann einmal bei $3 Produkten sogar bis zu $1 oder es gibt Aktionen wie „Nimm 2 zahl 1“. So jetzt aber genug der Schleichwerbung. Zum Abschluß noch ein Ratespiel: Was war wohl mit Abstand das teuerste?

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Nachtrag: German Night

Ein Nachtrag, da die „German Night“ gleich in der ersten Woche war, aber ich bis dato den Beitrag noch nicht eingestellt habe. Gleich vorab, Ihr habt richtig gesehen, hier in Pittsburgh gibt es wirklich ein original Hofbräuhaus. Dort soll angeblich (habe keine Beweise dafür oder dagegen) Bier gebraut werden. Auf jeden Fall, war das Hofbräuhaus der Veranstaltungsort der „German Night“.

Die Ankunft der MBA Studenten war eigentlich auch der Anlass für die Veranstaltung. Leider unterlief ein kleiner Planungsfehler. Fast alle von uns hatten an dem Tag der Veranstaltung bis 21:20 Uhr Vorlesung und mit Fahrt zum Hofbräuhaus (der super von der Universität mit einem Shuttle- Bus organisiert wurde) kamen wir dort um 22:00 Uhr an. Hingegen um 23:30 hieß es dann auch schon „Last Order“ und um Mitternacht begann die Rückfahrt. Trotzdem war es ein gelungener Abend, sogar mit „zümpftiger, bayrischer“ Musik und ganz vielen „Oans zwoa gsuffa..“ wenn auch mit einem interessanten Dialekt. Zudem wurde ein Wettbewerb im Masskrugstemmen durchgeführt.

Das Essen, war Buffet mit original deutschen Speisen. Ich kann sagen die Schnitzel und Brezeln waren klasse. Das war es dann aber auch mit den original deutschen Speisen. Zumindest waren mir bis dato panierte Sauerkraut- Bällchen und merkwürdige Kartoffelsalate mit viel Käsesoße doch eher unbekannt.

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To be creative or not to be…

Eine schöne Einrichtung hier im Studium, ist die „Add and Drop Week“. Nach der ersten Woche Vorlesungen, kann man Kurse, die man belegt hat bzw. in denen man war, entweder wieder „Abwählen“ (drop) oder neue Kurse, die einem besser gefallen haben „Hinzufügen“ (add). Die ich 4 Kurse belegen muss und aber 5 gewählt habe, hatte ich einen Kurs zum „Abwählen“. Der Kurs über Finanzen, war dann leider der, den es getroffen hat. Ich hätte mir das Thema gern angetan, der Dozent war auch wirklich gut, aber mit den Begriffen aus der Finanzwelt und dann auch noch erschwerend in Englisch, gestaltete sich der Kurs und vor allem die Hausaufgaben sehr umfangreich.

Ein anderer Kurs, über den ich nachgedacht habe zu wechseln war „Kreativität und Problemlösung“ – oje, die erste Hausaufgabe, war gleich, ein Gedicht schreiben, Formen basteln, eine Skizze erstellen, Witze schreiben, eigene Erfahrungen im Bezug auf Kreativität… und das Abschlußprojekt ist, ein Kreatives Projekt, das man am Ende einer Jury im Rahmen einer Ausstellung vorstellen muss…. was soll ich sagen, ich stelle mich der Herausforderung, und hier sind die ersten Ergebnisse.

 

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Sweet Home

Wie lebt man denn als Student in Pittsburgh? Naja, die einfachste Variante, die viele von uns bevorzugt haben, ist ein Appartement in einem Hotel, das eine Kooperation mit der Universität Pittsburgh hat und damit die Zimmer günstiger anbietet. Damit es noch etwas günstiger wird und auch nicht zu langweilig, wohnen wir immer zu Zweit in einem Appartement. Das ist bei jeweils zwei Schlafzimmern kein Problem. Das schöne ist zudem, wir sind in dem Gebäude in dem wir untergebracht sind, jeweils drei Parteien mit jeweils Zwei Personen, so kann man sich auch einfach verabreden. Das Hotel befindet sich in dem Stadtviertel „Shadyside“, von dem man aber nicht sagen kann, dass es seinem Namen (Schattige Seite) alle ehre macht – zum Glück. Liegt zudem besonders gut direkt an einer Busline (71B und 71D) in 10 MInuten zu Universität. Ebenso ist der ALDI (ja richtig, unser guter alter ALDI) in 15 Minuten zu Fuß zu erreichen.

Jetzt aber ein paar Bilder:

Hier mein Schlafzimmer. Zum Glück hat mir mein Mitbewohner das Zimmer mit dem Doppelbett überlassen. Die Betten sind einfach zu kurz und so kann ich dann diagonal schlafen. Was man nicht mehr sieht, in dem Bett waren noch 4 weitere Kissen, die ich schon entsorgt habe.

 

 

 

Das Schmuckstück, unser Wohn- und Essbereich

 

 

 

 

 

 

Sowie mein Traum, die Küche….. nein nicht unbedingt die Küche, aber ich liebe einfach den Gas- Herd ein wunderbares Kochen….. naja gibt ja nur Fertiggerichte. Aber trotzdem.

Als einziger Wehrmuts- Tropfen, das Bad, ziemlich klein und der Duschkopf ist nicht wirklich auf meine Größe ausgerichtet. Das Schlimmste ist jedoch die Farbe: ROSA. Zum Glück hält man sich nicht all zu oft dort auf 🙂

Und noch ein Schmankerl am Ende: Wir haben auch eine Reinigungsfachkraft, die jeden Freitag nach dem rechten sieht.

 

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Go Steelers

Pittsburgh war früher bekannt für seine Stahlindustrie. Daher heißt auch das Pittsburgher Football Team „Steelers“. Morgen ist es soweit, es geht in die nächste Runde der NFL (National Football League) – Die Pittsburgh Steelers spielen gegen Kansas Chiefs in Kansas City. Ich habe gehört, das Spiel sollte in Deutschland auch übertragen werden. Leider sagen die Nachrichten, dass auf Grund eines angekündigten Schnee- bzw. Eis- Sturms, das Spiel von 13:00 Uhr auf 20:20 Uhr USA Zeit verschoben wurde. Das heißt, dass wäre dann in  Deutschland mitten in der Nacht. Trotzdem Daumen drücken !!

Letzte Woche war Heimspiel Pitt Steelers gegen die Miami Dolphines, die wurden 30:12 nach Hause geschickt. Denn Spielern aus Miami war es wohl hier zu kalt. Einige von uns haben sich Karten gekauft und waren beim Spiel live dabei. 4 Stunden bei -12°C … brrrrr. Bei einer eigentlichen Spielzeit von ca. 60 Minuten. Ich war dann lieber mit ein paar anderen in einer warmen Bar direkt am Stadion und wir haben uns das Spiel dort angeschaut… Die Stimmung war großartig. Ab etwa der Hälfte sind dann immer mehr Fan- Eisklötze aus dem Stadion in der Bar eingetrudelt.

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Erster Eintrag

Hallo und willkommen in meinem Blog.

Seit Januar 2016 studiere ich neben meinem Beruf an der Universität Augsburg für einen MBA (Master of Business und Administration). Die Studientage waren etwa alle zwei Wochen Freitags und Samstags.

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